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Audiomuse-AI und ich

Audiomuse-AI ist für mich nicht nur ein Hypetool, sondern hat mir etwas zurückgebracht. Über meine Musik-Reise.

Audiomuse-AI und ich

Einleitung

Im vorhergehenden Artikel Audiomuse-AI – Installation habe ich erklärt, wie ich Audiomuse-AI in meinem Heimnetz installiert und konfiguriert habe. Ich habe aber auch die Frage gestellt, ob Audiomuse nur ein weiteres AI-Hype-Tool ist oder doch ein Gamechanger. In den Communitys, die sich damit befassen, scheiden sich nämlich hieran die Geister.

Im nun folgenden Text werde ich versuchen zu erklären, warum kommerzielle Anbieter wie Spotify, Deezer usw. für mich nicht mehr funktioniert haben und wie ich mir, auch dank Audiomuse, selbst weiterhelfen konnte. Hierbei teile ich den Text grob in zwei Abschnitte ein. Ich starte mit meinen Erfahrungen mit Streamingdiensten, wobei ich mich exemplarisch auf Spotify konzentrieren werde. Im zweiten Abschnitt erkläre ich dann, warum Audiomuse die ideale Ergänzung für meine Musiksammlung ist.

Es gibt viel zu bereden, also stürzen wir uns rein.

Der letzte Streamingdienst, den ich je brauchen werde

Es muss irgendwann um das Jahr 2015 herum passiert sein, dass ich mir Spotify zum ersten Mal installiert habe. Anfangs hatte ich es noch in der kostenlosen Version genutzt, denn diese war zu dieser Zeit noch recht großzügig bemessen. Ich hatte mich aber schnell verliebt, denn ich konnte jederzeit auf praktisch alle meine Lieblingslieder und noch mehr zugreifen. Meine eigene Musiksammlung konnte da nicht mithalten. Ich wechselte zu dem damals echt günstigen 9,90-Euro-Knaller-Premium-Preis. Das Streaming war zudem in meinem mobilen Datentarif enthalten. Ich war happy und überlegte zu dieser Zeit mehrmals, meine lokale Musiksammlung zu löschen, denn ich brauchte sie nicht mehr und Speicherplatz rar und teuer. Ich hatte alles und war glücklich (Zwinkersmiley Netflix).

Es fing langsam an. Ganz langsam.

Ich nutzte Spotify sehr intensiv. Ich konnte immer neue Musik finden, und auch die automatisch erstellten Playlists waren gern gesehen. Auf den „New Music Friday“ habe ich mich regelmäßig gefreut. Neue Musik für mich zu entdecken fiel mir dadurch leicht.

Dann aber begannen sich Kleinigkeiten zu ändern, die mich störten. Angefangen hatte es damit, dass Musik in Playlists auftauchte, mit der ich nichts anfangen konnte. Ich war nie ein Swifty und hatte auch nie vor, einer zu werden. Dennoch wurde ich mit entsprechenden Empfehlungen beglückt. Aber solche Lieder kann man ja skippen, also Skip.

In der Kategorie „Neue Musik für dich“ wurde bevorzugt aktuelle Musik aus Deutschland bzw. Musik auf Deutsch ausgespielt. Klar, das ist mein angegebener Standort. Das Problem hierbei ist – und hier weiche ich von der Norm ab –, dass ich keine bzw. nur sehr selten Musik aus Deutschland oder deutschsprachige Musik höre. Ich bin früh mit englischer Musik in Kontakt gekommen, und das ist so geblieben. Später kamen Französisch und Spanisch dazu. Wenn mir Spotify nun den in Deutschland sehr populären Deutschrap vorschlägt, ist das technisch nachvollziehbar, aber für mich maximal uninteressant. Es ist jedoch nicht möglich, meinen Standort bei Spotify zu ändern. Ich habe dazu viel mit dem Support geschrieben. Wenn ich in Deutschland wohne, sagt der Computer, dass ich Deutschrap mag. Ein Song von einem Berliner Rapper? … Skip.

Der mächtige Algorithmus

Idealerweise sucht ein Algorithmus Musik für mich heraus, die so klingt wie das, was ich mag und immer wieder höre. Das ist leider leichter gesagt als getan. Algorithmen wussten zu dieser Zeit nicht wirklich, was ich mag. Sie suchten nach ähnlicher Musik vom selben Künstler, aus demselben Genre oder danach, was andere User so gehört hatten. Das funktioniert relativ gut, wenn man sich in den Bahnen bewegt, in denen sich solche Algorithmen wohlfühlen. Hört man aber erst Lieder von Canadian Singer-Songwritern, danach Indie-Pop aus Schweden und anschließend französische Dance-Musik, stoßen Empfehlungsalgorithmen einfach an ihre Grenzen. Dann bekommt man irgendwas vorgesetzt, jedenfalls war das mein Gefühl. Aber Songs, die bei mir Klick gemacht haben, fand ich immer seltener.

Die großen Fische

Mächtige Labels haben ein großes Interesse daran, dass die Songs der von ihnen unter Vertrag stehenden Künstler möglichst oft ausgespielt werden. Je mehr davon gestreamt wird, desto höher die Ausschüttung. Sie haben also ein berechtigtes Interesse daran, möglichst oft und möglichst weit oben in den automatisch generierten Playlists zu erscheinen. Außerdem hilft es natürlich auch, direkt auf der Frontpage zu erscheinen: „Out now, das neue Album von HypePusher“. Es wird angeklickt, das zählt als „angehört“, und je beliebter es ist, desto öfter erscheint es in anderen Playlists, wodurch es noch öfter gehört wird … etc. etc. pp.

Steht man aber auf Genres, die nicht massentauglich sind, wie zum Beispiel Indie- oder Folk-Musik, ist das ein Problem, denn diese fallen immer öfter aus diesen Playlists heraus. Kenne ich sie nicht, finde ich sie nicht. Es wird dann immer schwerer, auf die Künstlerin zu stoßen, deren Song gerade einmal 600 Aufrufe hat, die aber den absoluten Banger-Track herausgebracht hat, den man schon immer hören wollte.

Darf es ein bisschen mehr sein?

Spotify führte irgendwann Hörbücher ein. Diese habe ich ignoriert, denn erstens war die App viel zu unpraktisch für so etwas und zweitens hatte ich hierfür ein anderes Abo. Sie sprangen mir überall ins Auge und man kann sie nicht ausblenden. Die Hörbücher reichen nicht? Dann gibt es noch Podcasts dazu – völlig egal, ob man dafür ebenfalls lieber eine geeignetere App nutzt.

Und das Beste: Hörbücher und Podcasts landen im ungünstigsten Fall auch in den „Wrapped“-Listen oder den Empfehlungen. Nach „Lady Gaga – Garden Eden“ kommt dann „Stephen King – Friedhof der Kuscheltiere: Track 05“. Skip.

Spotify Screenshot Hörbücher, Podcasts und mehr. Spotify im Jahr 2026 (Screenshot: Markus Daams / 2026)

Es wurde zu viel

Ich skipte immer mehr Titel und fand immer weniger Musik, auf die ich Lust hatte und die mir gefiel. Der Markt der Streamingdienste ist zum Glück vielfältig, und nachdem ich Tools gefunden hatte, um meine Playlists von Spotify zu anderen Diensten zu migrieren, zog ich um. Ich testete Deezer, Apple Music, Tidal und Amazon Music Unlimited. Es war den Aufwand aber nicht wert, denn im Wesentlichen ähnelten sich die eingesetzten Algorithmen. Auch war es mir bei den anderen Diensten nicht möglich, mich als musikalischer Weltbürger zu registrieren. Ich bin aus Deutschland und wer da herkommt, liebt Deutschrap, das steht schon so in den Überlieferungen.

Fazit zum Streaming

Spotify und auch die anderen Streamingdienste haben meinen musikalischen Horizont enorm erweitert. Ich habe Lieder und Genres kennengelernt, von denen ich zuvor nicht einmal etwas geahnt hatte. Allerdings hat sich das Angebot für mich persönlich immer weiter verschlechtert. In mir verstärkte sich der Eindruck, dass die zunehmende Kommerzialisierung sich negativ auf den Empfehlungsalgorithmus ausgewirkt hat. Ich fand immer öfters die gerade angesagten Hype-Stars in meinen Playlisten. Dass das nicht ganz aus der Luft ergriffen ist, bestätigt Spotify in einem Blog Artikel. Dazu kommt, dass ich nicht frei entscheiden kann, wo sich meine musikalische Heimat befindet. Nur weil ich in Deutschland wohne, heißt das nicht, dass ich mit der hiesigen Musikszene viel anfangen kann.

Zur Wahrheit gehört aber auch …

Auf der anderen Seite muss ich mir aber auch eingestehen, dass das alles „Ich-Probleme“ sind, denn der Erfolg von Spotify und Co. spricht für ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Mein Musikgeschmack hat sich über die Jahre immer wieder geändert und teilweise abstruse Blüten getrieben. Ich bewege mich immer wieder abseits des Mainstreams, und klassische Empfehlungsalgorithmen kommen hier schnell an ihre Grenzen. Die Anbieter müssen vor allem den Geschmack der breiten Masse bedienen, um erfolgreich zu sein.

Um etwas zu ändern, musste ich selbst Hand anlegen.

Die Musiksammlung, Audiomuse und ich

Mein erster MP3-Player hatte 128 Megabyte (ja, Mega!). Darauf haben nur eine Handvoll Lieder gepasst. Da sammelten sich die Perlen meiner Generation wie Linkin_Park_Numb.mp3, Evanescence_Bring_Me_Back_To_Life.mp3 und, nicht zu vergessen, der ewige Hit Track_05_Unknown_Artist.mp3, hinter dem sich alles verstecken konnte. So blieb es nicht aus, dass ich mir einen Musikordner anlegen musste, um all das zwischenzuspeichern, was nicht auf den kleinen Stick passte. Die Musiksammlung war geboren. War diese Sammlung anfangs noch klein und ein wildes Durcheinander, wurde sie schnell groß und noch chaotischer.

CD(inosaurier)

Ich gehöre zu der Generation, die noch CDs gekauft hat. Als Musikfan habe ich viele davon besessen, sehr viele. Noch mehr habe ich mir schenken lassen. Diese konnte ich überall abspielen: im CD-Player, im Discman und sogar in der PlayStation 1.

Richtig spannend wurde es aber, als ich mein erstes CD-ROM-Laufwerk in den PC einbauen konnte. Um nicht dauernd die CD wechseln zu müssen, begann ich, diese zu digitalisieren und ebenfalls in den Musikordner zu schieben. Dank Softwarelegenden wie Winamp konnte ich meine Musik hören, während ich mich online in Battlefield 1942 mit anderen um Wake Island gestritten habe.

Musik-CDs hatte ich viele, und es wurden immer mehr. Die Musik war eine ständige und wichtige Begleiterin meines Lebens. Noch bequemer wurde es, als es möglich war, Musik online zu kaufen. Über Google Music oder Amazon Music konnte ich die neuesten Alben schon am Tag des Releases kaufen, fix und fertig mit sauberen Metainformationen. Meine Sammlung ist in dieser Zeit enorm gewachsen. Als ich dann mein erstes NAS besaß, konnte ich sie im Netzwerk streamen. Wie bereits beschrieben, habe ich die Sammlung aber bald aufgegeben und dem Vergessen anheim gestellt. Mit Spotify war dieser Aufwand schließlich nicht mehr nötig. Anstatt Musik zu digitalisieren oder zu kaufen, konnte ich sie für einen knappen Zehner streamen. Wie das ausging, habe ich bereits beschrieben.

Meine Sammlung neu entdecken

Nachdem ich mit den Streamingdiensten nicht mehr glücklich wurde, wandte ich mich wieder meiner eigenen Sammlung zu. Ich hörte in ein paar alte Playlists rein, und die Erinnerungen, die das hervorrief, motivierten mich, meinen Ordner neu zu entdecken.

Die erste Entdeckung war, dass dort zu großen Teilen ein gewaltiges Chaos vorherrschte. Viele CDs hatte ich ohne jegliche Tags digitalisiert. Da fanden sich dann beispielsweise der Ordner Vivaldi mit Track_01, Track_02 usw., aber auch Lieder völlig ohne Informationen, nicht einmal im Dateinamen. Also war viel Handarbeit angesagt: Lyrics heraussuchen und mit Tools wie MusicBrainz Picard Songs identifizieren, um saubere Tags zu schreiben. Für Tausende Lieder mussten die Replay-Gain-Informationen nachgetragen werden. Ich war mehrere Wochen damit beschäftigt, aber es hat sich gelohnt.

Nachdem ich meine Sammlung auf Vordermann gebracht hatte, machte sie mir auf einmal wieder Spaß. Ich begann damit, sie zu ergänzen und mir neue Playlists anzulegen. Dank Server und guter Apps konnte ich sie sogar mobil streamen, so wie ich es von Spotify kannte.

Diverse Audio Tools Wer seine Musik richtig organisieren will, lernt viele tolle Tools kennen (Screenshot: Markus Daams / 2026)

Wir alle werden älter

Ich habe durch die Wiederentdeckung festgestellt, dass sich mein Musikgeschmack mit der Zeit verändert hatte. Habe ich als Schüler noch zu 2Pac und Linkin Park gelernt und gezockt, hatte es mich irgendwann in die klassische Musik verschlagen. Danach ging es zu Country und weiter zu Electronic bis hin zu Metal. Dadurch sammelte sich einiges an, dass bei mir selbst aus der Mode geriet. Dazu hatte ich auch CDs in die Sammlung aufgenommen, die ich zum Zeitpunkt der Digitalisierung gar nicht hörte oder nicht mochte. Meine Einstellung war damals: „Vielleicht wachse ich da ja noch rein.“ Diese Entscheidung war goldrichtig. Viel Musik und viele Genres habe ich erst mit der Zeit schätzen und lieben gelernt.

Ab wann verliert man den Überblick?

Ich hatte nun meine große Sammlung an Musik, die ich geliebt habe oder noch lieben werde. Wie behält man da den Überblick? Gar nicht, beziehungsweise es ist sehr schwer. Die beste Methode, um die Schätze in dieser Sammlung wiederzuentdecken, war der „Shuffle“-Modus des jeweiligen MP3-Players, den ich genutzt habe. Ich skipte mich durch eine endlose Aneinanderreihung von Liedern, in der Hoffnung, einen Track zu hören, auf dem ich hängen bleiben würde. Der landete dann in einer Playlist, damit ich ihn nicht aus den Augen beziehungsweise in diesem Fall aus den Ohren verlor.

Diese Vorgehensweise ist aber langwierig und kann richtig nerven, wenn der Shuffle nicht so zufällig ist, wie man es sich wünscht. Das Internet ist voll von entsprechenden Diskussionen und Theorien.

Audiomuse-AI kümmert sich

Und hier kommt nun Audiomuse ins Spiel. Losgelöst von kommerziellen Motivationen oder pseudozufälligen Shuffle-Algorithmen zerlegt es jedes einzelne Lied in seine elementaren Bestandteile wie Text, Beat, Tempo usw. und nimmt auf dieser Basis seine Einstufung vor. Audiomuse interessiert sich nicht dafür, wie erfolgreich die Band ist oder welches Plattenlabel dahinterstehen mag. Es zählt nur der blanke Song. Auf Basis dieser Informationen werden die Songs für meine Playlists ausgewählt.

Anstatt Playlists mühevoll per Hand anzulegen, bekomme ich sie automatisch erstellt, so wie ich es vom Streaming her kenne. Der Clou ist: Wenn ich eine Playlist wie „Energetic Pop – Danceable“ bekomme, dann steckt auch genau das drin – Lieder, die zum Hüpfen einladen. Sie passt zur Stimmung. Apropos Stimmung: Ich kann mir auf Wunsch eine traurige Playlist erstellen lassen, wenn ich möchte, sodass die Musik zum Herbstwetter passt.

Anstatt nach den Perlen in meiner Sammlung zu suchen, lasse ich sie mir einfach präsentieren. Dank Audiomuse höre ich die Musik, die zur Stimmung oder Tätigkeit passt. Eine Playlist zum Joggen ist nur eine Textzeile entfernt.

Audiomsue-AI - WebUI Audiomuse-AI ist mächtig, aber sinnvoll vorkonfiguriert. Nur Mut (Screenshot: Markus Daams / 2026)

Das klingt nach viel Arbeit, oder?

Ich bin mit meiner aktuellen Lösung absolut zufrieden, aber es steckt auch eine Menge Arbeit und noch mehr Geld dahinter.

  • Die Musiksammlung musste ich manuell über zwei Jahrzehnte hinweg anlegen und aufbauen.
  • Ich musste die Sammlung mühevoll bereinigen und in Ordnung bringen.
  • Ich muss einen Server betreiben, der die Musik vorhält.
  • Ich muss einen Server betreiben, der mit Audiomuse klarkommt.
  • Ich muss mich selbst darum kümmern, Bands und Künstlern zu folgen und nach neuen Releases zu suchen, um die Sammlung weiter wachsen zu lassen.

Kurzum: Der Aufwand ist sehr hoch.

Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass es das wert war und immer noch ist. Musik ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich habe sehr oft Ohrstöpsel im oder Kopfhörer auf dem Ohr. Dank meiner Mühen bin ich nicht mehr der Willkür eines Anbieters ausgesetzt, wenn es darum geht, Musik zu hören, die ich mag, statt Musik hören zu müssen, die mir nicht gefällt. Audiomuse ist eine tolle Ergänzung in dem Software-Stack, den ich aufgebaut habe, um das zu erreichen.

Feishin UI Feishin liefert Spotify Feeling für die eigene Musikkollektion (Screenshot: Markus Daams / 2026)

(K)ein Fazit

Ein echtes Fazit kann ich nicht ziehen. Ich bin froh, dass ich schon in jungen Jahren angefangen hatte, Musik digital zu horten. Meine beste Entscheidung war zudem, diese nicht zu löschen, als ich noch mit Spotify zufrieden war. Mit Audiomuse kann ich den Trend rund um KI nutzen, um meine inzwischen gut gewachsene Sammlung neu zu entdecken.

Mir geht es auch nicht darum, kommerzielle Anbieter grundsätzlich zu verteufeln. Spotify hat meinen musikalischen Horizont enorm erweitert, und auch Künstler sollen schließlich von ihrer Arbeit leben können. Allerdings hatte ich zunehmend den Eindruck, dass meine persönlichen Vorlieben bei den Empfehlungen nicht mehr im Mittelpunkt standen. Wenn kommerzielle Interessen ebenfalls beeinflussen können, welche Musik besonders sichtbar wird, stellt sich für mich die Frage, wie unabhängig solche Empfehlungen tatsächlich sind.

Genau hier liegt für mich ein entscheidender Unterschied zu Audiomuse. Es geht nicht darum, welche Künstler gerade angesagt sind oder welche Neuerscheinung möglichst viele Menschen erreichen soll. Audiomuse analysiert meine eigene Musiksammlung und hilft mir, darin Musik zu entdecken, die zu meiner Stimmung oder Tätigkeit passt. Nicht mehr und nicht weniger.

„Musik gibt dem Universum seine Seele.“

– Platon (zugeschrieben, nicht belegt)

Und trotzdem sooo wahr 😌

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