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Lieblingsfotos-sechster-Teil

Ich habe viel fotografiert. Nun stelle ich meine Lieblingsfotos vor.

Lieblingsfotos-sechster-Teil

Meine Lieblingsfotos - sechster Teil

Es ist an der Zeit, spazieren zu gehen, dieses Mal durch den Hamburger Hafen. Und damit ist es wieder an der Zeit, dass ich ein paar meiner Lieblingsfotos vorstelle.

Die Auswahl der Fotos für diesen Artikel gestaltete sich interessanter, als ich dachte. Ich habe zahlreiche Fotoalben mit meinen Lieblingsfotos erstellt. Zudem nutze ich auch die Bewertungssysteme der diversen Software-Lösungen, die ich für die Verwaltung und Bearbeitung meiner Fotos nutze. Es ist nicht immer einfach, die Übersicht über all die Fotos zu behalten. Insbesondere bei meinem Wechsel zu Linux musste ich auch hier viel umstellen, aber das ist ein anderes Thema.

Interessant wurde es, während ich mich durch die Fotos scrollte und mich an Fotos erinnerte, denen ich nur eine mittelmäßige Bewertung gegeben habe, welche mir aber im Kopf geblieben sind. Ich kann mich lebhaft an den Tag und den Moment erinnern, als ich sie geschossen habe. Wie ich in meiner Serie „Lieblingsfotos“ festgestellt habe, sind es öfters eben diese Momente, die ein Foto für mich zu etwas Besonderem machen. Das Resultat meiner Suche sind dann zwar mittelmäßige Fotos, die für mich persönlich aber durch schöne Erinnerungen aufgewertet werden – etwas, dass ich versuche, in meinen Texten zu den Motiven zu transportieren.

Mal schauen, ob mir dies auch heute dieses Mal wieder gelingt.

Petrojarl Banff - Name und Motiv sind unvergessen

Die Petrojarl Banff im Dock Elbe 17 Die Petrojarl Banff im Dock Elbe 17 (2013 / Markus Daams / CC0)

Im Jahr 2013 hatten wir einen besonderen Gast im Hamburger Hafen, die „Petrojarl Banff“. Hinter diesem interessanten Namen verbarg sich eine, jetzt kommt es, Floating Production Storage and Offloading Unit. Vereinfacht gesagt, handelte es sich um eine mobile Ölpumpplattform, die den Dinosaft an der Küste Schottlands aufnahm und in den nächsten Hafen transportierte. Dieses Schiff hatte sich nun in Hamburg zur Überholung eingefunden. Für diesen Zweck wurde es in das „Dock Elbe 17“ verbracht und lag dort für ein paar Wochen.

Durch ihren Zweck als Spezialschiff hatte die „Petrojarl Banff“ ein besonderes Erscheinungsbild. Wer immer in diesen Tagen an den Landungsbrücken unterwegs war, konnte es unmöglich übersehen. Zum einen füllte es das Trockendock fast vollständig aus und es war sagenhaft rot. Ein knallrotes Schiff fällt auf, egal wie man es dreht und wendet. Als vorübergehender Bestandteil des Hafenpanoramas fanden sich in diesen Tagen viele Fotografen und Touristen mit Fotoapparaten ein, welche es sich nicht haben nehmen lassen, dieses besondere Motiv zu verewigen.

Die „Petrojarl Banff“ ist inzwischen nicht mehr im Dienst und zu Verschrottung vorgesehen. Wir werden sie also nie wieder in Hamburg begrüßen und fotografieren können. Das ist natürlich schade. Aber die Welt ist voller Spezialschiffe, vielleicht findet sich das eine oder andere eines Tages in Hamburg ein – schön wäre es.

Warum ist das eines meiner Lieblingsfotos? Ich besaß meine Canon PowerShot SX50 HS in diesen Tagen noch nicht so lange. Daher hatte ich noch nicht viel Erfahrung im Umgang mit der Kamera oder generell mit der Fotografie an sich. Ich war in diesen Tagen viel unterwegs und habe einfach draufgehalten. Auch wenn mir das Foto nicht wirklich gelungen ist – es gibt tausendmal bessere – habe ich mich dennoch gefreut, als ich es auf meine Festplatte kopiert habe. Ich hatte das Gefühl, an diesem Tag etwas Besonderes fotografiert zu haben. Es weckte mein Interesse am Hamburger Hafen und die Neugier darauf, was es wohl noch so zu entdecken gab. Es war die Neugier, die mich dann immer tiefer in den Hafen geführt hat.

Das Wetter wird bestimmt gleich besser

Ein Schlepper auf der unruhigen Elbe Ein Schlepper auf der unruhigen Elbe (2022 / Markus Daams / CC0)

Es gab Zeiten, in denen ich versucht habe, jedes Wochenende loszugehen, um Fotos zu schießen. Dann hatte ich mir vorgenommen, eine bestimmte Strecke abzulaufen und nebenher ein tolles Motiv zu erwischen. Ich habe einen sehr, sehr ausgeprägten Bewegungsdrang. Wie es in Hamburg nun einmal so ist, gibt es hier ab und zu sagenhaft schlechtes Wetter. Mit der Zeit habe ich ein gutes Gefühl dafür entwickelt, wie sich dieses Wetter über den Tag wohl entwickeln mag. Ich kann mich also morgens hinstellen und eine Prognose abgeben, ob es in ein paar Stunden noch regnen wird, oder nicht.

Sehr oft lag ich aber gründlich daneben. Wie an dem Tag, als dieses Foto entstand. Mein Ausflug führte mich am frühen Morgen durch Planten un Blom, über St. Pauli bis nach Altona. Bis dahin hatte es leicht geregnet. Aber meine quasi prophetischen Fähigkeiten sagten mir, dass der Regen schon bald aufhören würde. Meine Kamera hatte ich deswegen dabei. Ich entschied mich, den Rückweg am Hafen entlang führen zu lassen, in der Hoffnung, mit der sicherlich bald durchbrechenden Sonne tolle Bilder machen zu können.

Man, lag ich falsch. Als ich auf den Landungsbrücken die Brücke 10 erreicht hatte, schüttete es so sehr, dass ich nicht mehr wusste, ob die Elbe nun unten oder oben war. Dazu peitschte ein demotivierend kalter Wind, der das Wolkenwasser unter jeden noch so gut überdachten Fluchtwinkel trieb. Ich war nicht mehr nur nass, ich war supernass. So kauerte ich mich in die hinterste Ecke der Buden auf dem Schwimmponton der Landungsbrücken und versuchte mir die Zeit zu vertreiben. Ich holte meine Kamera raus, begann zu knipsen, in der Hoffnung, dass die Gerätschaft meine falsche Prophezeiung überleben würde. Als Dank für meinen „Mut“ bekam ich als Motiv einen tapferen Schlepper, auf stürmischer Elbe, vor einer Superjacht im Dock Elbe 17.

Warum ist das eines meiner Lieblingsfotos? Wie man dem Text wohl entnehmen kann, war das Wetter an diesem Tag nicht gut. Tatsächlich war es einfach nur furchtbar. Als ich die Brücke 10 erreicht hatte, versuchte ich mich vor dem stürmischen Regen buchstäblich zu verstecken. Ich hatte mich mit meiner zugegebenermaßen sehr laienhaften Wetterprognose gründlich verschätzt. Daher ist mir dieser Tag auch in Erinnerung geblieben. Ich habe mich nach meiner Rückkehr gründlich trocken rubbeln müssen, mich aber dennoch über die entstandenen Fotos gefreut. Hamburg ist auch bei Sturm schön. Meine Kamera hat den Tag glücklicherweise ohne Schaden überstanden.

Oft geknipst, nie richtig erwischt

Die Köhlbrandbrücke Die Köhlbrandbrücke mit Blick Richtung Altenwerder (2022 / Markus Daams / CC0)

Hamburg hat viele Sehenswürdigkeiten. Einige davon sind so besonders, dass sie es auf T-Shirts, Tassen, Poster und allerlei weiterem „Gedöns“ schaffen. Sie stehen buchstäblich für Hamburg. Die Köhlbrandbrücke reiht sich zweifellos in diese Riege ein. Ob Michel, Elbphilharmonie oder Rathaus – auch diese Elbüberquerung erkennt man immer wieder.

Die beste Aussicht auf die Brücke hat man vom „Altonaer Balkon“ aus, gleich hinter dem schönen Rathaus von Altona. Von hier blickt man direkt auf die Mündung der Süderelbe, welche von der Köhlbrandbrücke überquert wird. Man sieht sie hier in ihrer vollen Breite und erkennt sogar den regen Verkehr auf ihr. Selbstredend habe ich sie an dieser Stelle ebenfalls oft fotografiert, mit praktisch jeder Kamera und jedem Objektiv in meinem Besitzt.

Nun springe ich zum 18. Juni 2022. Ich hatte mich als Fußgänger immer weiter in den Hamburger Hafen reingetraut. Ich wollte neue Strecken entdecken und natürlich auch neue Motive. An diesem Tag ging es durch den „Alten Elbtunnel“ den Reiherdamm entlang. Anstatt auf die Argentinienbrücke in Richtung Veddel abzubiegen, trieb mich meine Neugier den Rossdamm entlang. Ich hatte die Hoffnung, irgendwie auf die Nippoldstraße zu gelangen. Ein schöner Weg am Travehafen entlang, der durch den Lkw-Verkehr aber fast schon spektakulär laut ist. Lang leben Kopfhörer mit Noise Cancellation. Der Rossdamm mündet in die Auffahrt zu Köhlbrandbrücke. Von hier aus finden sich viele tolle Fotomotive – unter anderem eine grandiose Aussicht auf eben jenes Bauwerk. Nebenbei hatte ich für mich einen neuen Weg nach Wilhelmsburg oder Moorbug entdeckt.

Warum ist das eines meiner Lieblingsfotos? Ich bin diesen Weg an diesem Tag das erste Mal gegangen. Ich hatte eine ungefähre Idee, wohin dieser mich führen würde. Ich wusste aber nicht, ob ich einfach in einer Sackgasse enden würde, denn die Köhlbrandbrücke ist für Fußgänger gesperrt. An der Stelle, wo dieses Foto entstand, ist eine kleine Treppe, die in Richtung Nippoldstraße führt. Ich konnte ab hier also immer wieder gehen und einen für mich neuen Teil des Hafens erkunden. Zu Hause habe ich mich um so mehr über die Fotos gefreut, die ich an diesem Tag gemacht habe.

Das Containerterminal Burchardkai (CTB) Das Containerterminal Burchardkai (CTB) (2021 / Markus Daams / CC0)

Langer Spaziergang, spektakuläres Motiv

Denkt man an den Hamburger Hafen, denkt man an Schiffe, Elbe und Containerbrücken. Für viele Menschen fängt der Hafen bereits an den Landungsbrücken an. Hier fahren schließlich Fähren, Ausflugsdampfer und Sportboote herum. Ab und zu sieht man einen kleinen Tanker, einen kleinen Stückgutfrachter oder sonstige Schiffe. So richtig „Hafen“ ist das aber nicht mehr, denn die Musik spielt inzwischen weiter die Elbe runter. Der „Alte Elbtunnel“ hat verhindert, dass die Elbe an seiner Stelle weiter vertieft werden konnte. Man kann ein denkmalgeschütztes Bauwerk nicht einfach tiefer legen. Für die richtig großen Pötte musste die Hafenwirtschaft folglich vor den Tunnel ziehen. Die Musik der ganz großen Instrumente – meint hier die großen Containerschiffe – spielt heutzutage in Waltershof und Altenwerder.

So viel einmal zu Einleitung. Dieses Foto ist genau in dem Gebiet entstanden, das für die Hafenwirtschaft eine so herausragende Bedeutung hat: Waltershof. Hier befindet sich der Waltershofer Hafen und das „Containerterminal Burchardkai“, liebevoll Bukai genannt. Dieses Hafenbecken wird von ca. 30 Containerbrücken flankiert, welche Containerschiffe aller Art und Größen be- und entladen. Hafenromantik ist hier nicht zu finden, dafür aber eine grandiose Aussicht auf den Motor der Hamburger Hafenwirtschaft.

Dieses Gebiet ist logischerweise touristisch nicht erschlossen. Vorrang und Vorfahrt hat hier die Hafenwirtschaft. Dennoch ist es möglich, den einen oder anderen Fotospot zu finden. Viele davon sind bei Google Maps und Co hinterlegt, sodass man sich selbst auf Fotosafari machen kann.

Warum ist das eines meiner Lieblingsfotos? An diesem Tag wollte ich mich so tief in den Hamburger Hafen trauen, wie es einem Fußgänger irgendwie möglich ist. Ich startete meinen sehr langen Spaziergang in Finkenwerder und marschierte am Deich entlang in Richtung Köhlbrandbrücke. Hier finden sich Fußwege, die vermutlich in den 60ern das letzte Mal instand gesetzt wurden. Auf den Straßen reihen sich Lkw an Lkw, es herrscht ein Betrieb wie in einem Bienenstock. Ich irrlichterte herum, musste mich durch zahlreiche Baustellen arbeiten und fand mich irgendwann unterhalb der Brücke beim Waltershofer Damm wieder. Die Brücke ist neu und da sich links und rechts Fußwege unterhalb und neben der stark befahrenen Straße befanden, hatte ich „plötzlich“ eine grandiose Aussicht auf die ganz dicken Pötte. Da ich auf den Rückweg so gar keine Lust mehr hatte, arbeitete ich mich bis zur stündlich verkehrenden Fähre durch, auf die ich nur 10 Minuten warten musste. Der ganze Tag und der Spaziergang sind fest in meine Erinnerungen eingebrannt.

Hamburger wird es heute nicht mehr

Viel Verkehr auf der Elbe Viel Verkehr auf der Elbe (2014 / Markus Daams / CC0)

Ich habe bestimmte Strecken, die ich immer einmal wieder ablaufe. Da ich weiß, wo mich diese lang führen und wie lange ich ungefähr dafür brauche, passen sie sich prima in die Tagesplanung ein. Zudem habe ich die Strecken so gelegt, dass sie mich an möglich vielen und interessanten Fotospots vorbeiführen. Im Hamburger Hafen und an der Elbe entlang ist das nicht weiter schwer.

Einer dieser „Loops“ führt mich von den Landungsbrücken am „Altonaer Balkon“ entlang, bis zum Fähranleger „Teufelsbrück“. Von dort kann man dann mit der Fähre zum „Rüschpark“ übersetzen. Hier ausgestiegen, führt der Weg um den „Steendiekkanal“ herum und einmal durch den „Gorch-Fock-Park“. Besonders in diesem Park hat man viele Möglichkeiten tolle Fotos zu schießen. Von hier aus bietet sich ein Blick auf das andere Elbufer, oder in Richtung Stadtkern mit Michel, Landungsbrücken und Container Terminal auf ein und demselben Foto.

Aber auch auf der Elbe ist immer wieder einmal was los. Bei aufkommendem oder ablaufendem Hochwasser findet quasi kleine Wettrennen statt, denn dann versuchen möglichst viele große Schiffe in den Hafen zu gelangen, oder diesen zu verlassen. Dazwischen tummeln sich die Fähren, die zwischen Finkenwerder, dem Airbus Werksgelände und den Landungsbrücken verkehren. Erwischt man einen guten Moment, finden sich an diese Stelle also richtig tolle Fotomotive. Wie auch das, was ich am 29. Juli 2014 aufnehmen konnte.

Warum ist das eines meiner Lieblingsfotos? Bei meinem Spaziergang durch den „Gorch-Fock-Park“ bleibe ich gerne kurz an der Stelle des kleinen Denkmals für den Schriftsteller aus Finkenwerder stehen, wo man die beste Aussicht auf die Elbe hat und schaue mich um. Als ich Richtung Wedel blickte, sah ich zuerst den Schlepper und das Containerschiff am Haken. Außerdem sah ich, dass das Feuerwehrboot „Branddirektor Krüger“ zu einem Überholmanöver ansetzte. Keiner hat Lust, zu lange hinter einem behäbigen Containerschiff zu verweilen. Vermutlich fühlte sich die Hafenfähre dadurch angestachelt, sich ebenfalls dazwischen zu setzen, um pünktlich in Finkenwerder anzukommen. Mein Gedanke in dem Moment war dann: „Wenn ich genau zum richtigen Zeitpunkt knipse …“. Ich bekam ein Foto so Hamburgisch, wie Michel, Franzbrötchen und Stau auf der A7. Ein Containerschiff mit Schlepper, eine Hafenfähre und ein Feuerlöschboot veranstalten ein Rennen um den Einlauf. Diese Szene, auf der sich alle auf derselben Höhe befanden, habe ich nie vergessen.

Nostalgie hits hard

Ein Schiff der Reederei Hamburg Süd im Trockendock Ein Schiff der Reederei Hamburg Süd im Trockendock (2014 / Markus Daams / CC0)

Mein heutiger Spaziergang endet mit „een büschen“ wehmütiger Nostalgie. Hamburg war und ist Heimat vieler berühmter Reedereien. Dazu zählt die Reederei „HAPAG-Lloyd“, deren schwarze Containerschiffe mit weißer Schrift die Weltmeere befahren. Ihre orangen Container erkennt man überall wieder. Die Reederei „F. Laeisz“ ist nach wie vor für ihre berühmten P-Schiffe bekannt. Alle Namen beginnen mit dem Buchstaben „P“. Das wohl bekanntestes Schiff ist die Viermastbark „Peking“. Ihrer Rückkehr nach Hamburg habe ich einen eigenen Artikel gewidmet.

Dann gab es aber auch noch die Reederei „Hamburg Süd“. Diese hat zumindest in meinen Erinnerungen einen besonderen Platz in der Geschichte des Hamburger Hafens. Sie betrieb unter anderem die berühmten „Bananenfrachter“ der „Cap San“ Klasse. Die „Cap San Diego“ liegt heute als größtes noch fahrtüchtiges Museumsschiff an der Überseebrücke, ist ab und zu Gast in anderen deutschen Häfen und regelmäßiger Gast bei der Einlaufparade des Hafengeburtstages. Neue „Cap San“ Schiffe wurden gebaut und waren später in knalligem Rot unterwegs. An der Bordwand fand sich der Schriftzug „Hamburg Süd“ und ebenso an den Wänden der Container der Reederei.

Das Ende ist schnell erzählt. Die Reederei wurde an den Konkurrenten „Maersk“ verkauft, die versprach, die Marke zu erhalten. Dieses Versprechen wurde aber nach der Übernahme gebrochen und „Hamburg Süd“ verschwand als Marke und Unternehmen vom Markt. Nur vereinzelt findet man heute noch ein paar verirrte „Boxen“ mit dem markanten Logo und Schriftzug auf Bildern aus aller Welt.

Warum ist das eines meiner Lieblingsfotos? Wenn ich meine Fotos der Schiffe von „Hamburg Süd“ sehe, werde ich nostalgisch. Die roten Schiffe und die Container waren für mich immer ein fester Bestandteil der Hafenkulisse. Im Ausland habe ich mich immer ein klein wenig gefreut, wenn ich einen der roten Container mit dem vertrauten Logo gesehen habe. „Ein roter Fleck in der Containerwand, Gruß aus dem Heimatland…“ singt die Band „Abschlach“ in ihrem Lied „In Hamburg gebor’n“. Ein stolzes und einst großes Unternehmen ist sang- und klanglos verschwunden und damit auch ein bisschen Identität der Stadt. Aber Nostalgie hat bekanntlich die Angewohnheit, die Vergangenheit in allzu bunten Farben zu zeichnen. Trotzdem sind die Fotos etwas Besonderes für mich und bleiben es auch

Zum Schluss

Mein Rundgang durch den Hafen und meine „Memory Lane“ ist zu Ende. Bei meinem Störbern durch die Sammlung habe ich noch viel mehr Fotos entdeckt, an denen Erinnerungen kleben. Es wird also nicht der letzte Artikel dieser Art gewesen sein. Ich freue mich darauf.

Noch ein Hinweis: Viele meiner Lieblingsfotos finden sich auch auf meinem Profil auf Flickr und auf Pixabay. Einige davon werde ich in diesem Blog zukünftig vorstellen.

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